25 Jahre Museum

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Museum Glinder Kupfermühle 

 

1985 bis 2010

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Nachdem der eigentliche Mühlenbetrieb 1952 stillgelegt wurde, wurde das Gebäude noch bis 1975 für die Lagerung von Futtermitteln genutzt. Das Gebäude wurde 1979 unter Denkmalschutz gestellt. Um den Erhalt einer der ältesten Wassermühlen am Rande der Glinder Au zu sichern, ersteigerte die Stadt Glinde 1981 die Mühle für DM 220.000.-. Mit Fördergeldern und Zuschüssen von Land und Bund wurde die Mühle für DM 1.750.000.- renoviert.
Am 23. August 1985 wurde das Museum „Glinder Kupfermühle“ eröffnet.  Seit diesem denkwürdigen Tag betrieb zunächst der Heimatverein das Museum. Im Jahre 1991 fusionierte der Heimatverein mit dem in Glinde bestehenden Bürgerverein und nennt sich danach „Heimat- und Bürgerverein Glinde von 1982 e.V.“
Zur Unterbringung der laufend gesammelten landwirtschaftlichen Geräte musste das Museum erweitert werden. Der Heimat- und Bürgerverein baute in den Jahren 1991 bis

1993 und 2001 bis 2003 auf der Mühlenwiese zwei Wagenschauer und einen nachempfundenen, historischen Lehmbackofen. Zur Komplettierung der Gesamtanlage und zur verbesserten Präsentation der Ausstellungsstücke gibt es den ehrgeizigen Plan zum Bau eines dritten Wagenschauers, der in absehbarer Zeit realisiert werden soll.

Das 25 jährige Jubiläum wurde von der Stadt als Eigentümer  und  dem Heimat- und Bürgerverein als Betreiber,  sowie über 80 Gästen - am Montag den 23. August -  mit einer Feierstunde begangen.
Zu den  Gästen zählten  u.a. die beiden ehemaligen Bürgermeister Uwe Rehders und Hans-Peter Busch, Kreispräsidentin Christa Zeuke, Hellmuth Peets als Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes, Stadtvertreter verschiedener Parteien, Mitglieder des Mühlenbeirats und Vertreter vom Ausbildungsverbund Lauenburg-Stormarn.